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Der Tod in Dichtung Philosophie und Kunst by Prof. Dr. med. Hans Helmut Jansen (eds.)

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Medizinrecht — Psychopathologie — Rechtsmedizin: Diesseits und jenseits der Grenzen von Recht und Medizin Festschrift für Günter Schewe

Die Beiträge dieser Festschrift zeigen eindrucksvoll das breit gefächerte Spektrum des Faches Rechtsmedizin auf. Anerkannte Wissenschaftler dieser Disziplin geben einen Überblick über neueste Forschungsergebnisse. Der Themenkreis wird vervollständigt durch aktuelle Fragen des Medizinrechts und der forensischen Psychopathologie, über die namhafte Autoren ihres Faches berichten.

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Links sehen wir die beiden Kinder Jasons und Medeas der neuen Braut im Beisein des Brautführers die Hochzeitsgeschenke der Verstoßenen überbringen, einen Kranz und ein Gewand. 6. Ders. 7. Sarkophag mit der Tötung des Ägisth (Rom, Vatikan. Museen) hält es in Händen - ist jedoch mit einem tödlich brennenden Stoff getränkt, und als Kreusa es anlegt, verbrennt sie bei lebendigem Leibe. Wir sehen sie inmitten der lodernden Flammen stehen, in wildem Schmerz sich nach hinten bäumend, ihr Vater Kreon in machtlosem Entsetzen neben ihr.

Auch der Richter muß bereits aus dem Leben geschieden sein, damit er ohne Behinderung durch die Sinne mit bloßer Seele die von allem entblößte Seele des zu Richtenden schauen kann (Gorg. 523 a-524 a). Der Tod ist nach dem Mythos des "Gorgias" der Ort des Gerichts. Weil der Tod unausweichlich ist, kann der Mensch sich der Verantwortung für sein Leben nicht entziehen. Daß ein Gericht sein muß, ergibt sich für Platon aus dem Ideal der Gerechtigkeit. Die beiden im Mythos beschriebenen Gerichtsverfahren sollen zeigen, daß Gerechtigkeit in dieser Welt nicht verwirklicht werden kann.

2. Sarkophag mit der Tötung der Niobiden (Rom, Vatikan. Museen) nigs Amphion, hatte sich der Leto gegenüber ihrer sieben Söhne und sieben Töchter gerühmt, während Leto nur zwei Kinder besäße, Apoll und Artemis. Die beleidigte Leto hieß daraufhin ihre beiden Kinder mit ihren Pfeilen sämtliche Kinder der hochmütigen Niobe töten. Die Sage ist oftmals dargestellt worden, in der pompejanischen Wandmalerei und auf Sarkophagen, aber auch in der Großplastik. Diese sterbende Niobetochter, im Thermenmuseum in Rom befindlich, ist eine römische Kopie, Teil einer ganzen Gruppe, die alle zu Tode getroffenen, sterbenden Kinder der Niobe mitsamt ihrer Mutter umfaßte und mit einiger Sicherheit rekonstruierbar ist.

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