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Depressionen. Erkennen und Behandeln by Rainer Tölle

By Rainer Tölle

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Meist entsteht dann eine gute Gesprächsbasis. Der häufigste Fehler besteht darin, ein solches Gespräch zu unterlassen. Die Betroffenen sind praktisch immer für einen Gesprächsversuch dankbar. Suizidtendenzen werden z. T. bejaht, z. T. verneint. Unbestimmtes Antworten spricht für ein Suizidrisiko. Dann kann man so weiterfragen: Ob er/sie gegen die lebensverneinenden Gedanken ankomme; ob schon etwas Bestimmtes geplant oder vorbereitet sei; ob es auch etwas gebe, was dagegen spreche. Wenn dann die Rücksicht auf Angehörige genannt wird, ist das ein relativ günstiges Merkmal.

Leider werden sie nicht immer konsequent eingesetzt. 8. Depression und Sucht Abhängige Kranke (Suchtpatienten) sind oft depressiv. Andererseits können depressiv Kranke leicht abhängig werden. Die Beziehungen zwischen Depressionen und Alkoholabhängigkeit sind am besten untersucht. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Es kann sich um eine Belastungs- oder Konfliktsituation mit nachfolgender reaktiver Depression handeln, die der Betroffene durch Alkohol zu bekämpfen versucht. Das gelingt nur unzulänglich (denn Alkohol ist kein gutes Psychopharmakon) 53 und bringt das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung mit sich.

Aufschlußreich ist auch die Selbstschilderung des zeitgenössischen schweizerischen Schriftstellers Reto Roos (mitgeteilt von Binswanger 1960). Aus jüngerer Zeit liegen Selbstdarstellungen von K. Bareiter (1992) und C. Muhr (1970) vor. Auch drei von der Melancholie betroffene Psychiater haben ihre Erfahrungen veröffentlicht, allerdings wurden sie nicht während, sondern nach der Phase aufgezeichnet. Bekannt geworden ist das Buch von Piet C. Kuiper (1980). Ein anderer Bericht ist anonym publiziert worden (Gaupp 1939).

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