German 10

Das Werk Heinrich Bölls: Bibliographie mit Studien zum by Werner Bellmann (auth.), Werner Bellmann (eds.)

By Werner Bellmann (auth.), Werner Bellmann (eds.)

Dr. Werner Bellmann ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität/GHS Wuppertal.

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A. heißt: "[. ] nun will ich das Vermächtnis einer Zeitung als Fortsetzungserzählung anbieten; aber die Bruder wollen nichts so scharf Antimilitaristisches. Ist das nicht toll? " (BW Böll-Kunz, S. 96) 36 Gabriele Sander mat"12 mitzuschwimmen, führte zu immer neuen Mißerfolgen selbst mit Geschich~ ten, die sich durch die von Feuilleton-Chefs gewünschte Kürze und Humoristik auszeichnen. Ein Beispiel dafür ist die zunächst unter dem Titel Die Decke unseres Zimmers angebotene Erzählung, deren erste Fassung vor dem 10.

Im Unterschied zu der in den frühen Erzählungen oftmals anzutreffenden Transzendierung realer Figuren und Begebenheiten verzichtete Böll später auf die direkte Gestaltung einer jenseitigen Wirklichkeit. 12 Statt dessen konzentrierte er sich auf die Fiktionalisierung der 'realen' Welt. Insbesondere in der Frühzeit war der Glaube an einen göttlichen Plan und an eine Wirklichkeit jenseits des irdischen (Er-)Lebens für Böll von derart grundsätzlicher Bedeutung, geradezu existentiell in weltanschaulicher und literarischer Hinsicht, daß er diese Überzeugung einzelnen seiner frühen Kunstfiguren als deren Erkenntnis in den Mund legte.

Die in chronologischer Folge vorgestellten Varianten zu bekannten Erzählungen sollten zweierlei zeigen: zum einen, daß fundierte Aussagen über Bölls Stilentwicklung in der Frühzeit kaum möglich sind, solange seine Anfänge nicht hinreichend dokumentiert und TexteingrifIe von fremder Hand nicht präzise nachgewiesen sind; zum andern, daß es nicht zuletzt Bölls Offenheit für Kritik war, die ihn seine schriftstellerische Identität finden half. Im Wechselspiel zwischen Akzeptanz und Abgrenzung von kritischen Einwänden gelang es ihm, in relativ kurzer Zeit einen eigenständigen und unverwechselbaren Erzählstil zu entwickeln.

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