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Das Straßenkinderprojekt als Organisation: Organisationale by Anna Katharina Schmid

By Anna Katharina Schmid

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S. 51) Die auf die Arbeit mit Strassenkindern spezialisierte Pädagogin Graciani (1999) setzt diese Feststellung in ihrem Buch „Sozialpädagogik der Strasse“ in einen weiteren Zusammenhang und erwähnt die von Lucchini ebenfalls erwähnten Institutionen, welche nicht den Interessen derer entsprechen, an die sie sich eigentlich wenden: Die Volkspädagogik [gemäss Freire] entsteht als politisch-pädagogische Alternative im Widerspruch mit den staatlichen Erziehungsprojekten, welche die Interessen des Volkes nicht vertraten oder sich gar dazu hergaben, diese zu negieren.

Für viele der in Armut lebenden Kinder und Jugendlichen ist Kinderarbeit trotz entsprechender gesetzlicher Vorschriften nach wie vor an der Tagesordnung. 06% (2'388'266)18. Die Chancen auf berufliche und soziale Eingliederung eines grossen Teils der Bevölkerung werden durch eine sehr geringe bis geringe Schulbildung entscheidend geschmälert. 5% die Schule während 0 bis weniger als 1 Jahr besucht, etwa 15% während 1 bis 3 Jahren und weitere etwa 32% während 4 bis 7 Jahren19. 6%20; der Prozentanteil funktionalen Analphabetismus dürfte wesentlich höher sein.

Aufbau und Struktur der Familie, Stärke und Qualität der Beziehungen, wirtschaftliche Situation der Familie, Grad der Verwurzelung der Familie in der Stadt). Auf die Strasse bezogene (Bild des Kindes von der Strasse, frühere Kontakte mit Leuten auf der Strasse, Zugang zur Strasse, Zugehörigkeit des Kindes zu einer Gruppe oder Bande von Kindern, die Rentabilität von Aktivitäten auf der Strasse, die polizeiliche Unterdrückung und die Gewalt zwischen den Kindern selbst). Auf den städtischen Raum bezogene (Grösse der Distanz zwischen dem Wohnort und der Strasse, wo das Kind seinem Einkommen nachgeht, die Geschwindigkeit, mit der es vom einen zum anderen Ort gelangen kann, die Art des städtischen Raumes, den das Kind durchqueren muss, um zu „seiner“ Strasse zu kommen).

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