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Das Matratzenhaus (Roman) by Paulus Hochgatterer

By Paulus Hochgatterer

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Es scheint ihm gut zu gehen – immerhin. Jetzt singt er, völlig unvermittelt und laut. Sie versucht zu erkennen, was es ist. On the water versteht sie, sonst nichts. Julia und Sophie singen mit, ebenfalls laut. Sie klatscht in die Hände. « »Ich bin evangelisch«, antwortet sie, obwohl es nicht stimmt. «, ruft Bauer. « �Richtig. « �Falsch! « Sie sieht einen zornigen alten Mann vor sich, der eine Gitarre gegen eine Schultafel schmettert, und wundert sich über sich selbst, da zupft sie Manuel am Ärmel.

Was sie denn seiner Meinung nach um halb sieben im Geschäft machen solle, fragte sie zurück, aber vielleicht habe er einen Vorschlag. Außerdem erlaube sie sich anzumerken, dass er die Festnetznummer gewählt habe, jene der Wohnung wohlgemerkt, und wenn er nicht gefinkelte Umleitungsschaltungen habe anbringen lassen, sei seine Frage daher doppelt merkwürdig. »Ich werde dement«, sagte er, »entschuldige bitte«, und sie sagte, von dement könne keine Rede sein, er zeige lediglich zunehmend die zentralen Eigenschaften eines Ehemannes, Anhänglichkeit und Bedarfsverblödung.

Egal. Die Angehörigenrunde startete sowieso immer mit Verspätung. Die Tür zu P2 war verschlossen. Das verhieß nichts Gutes. Horn kramte seinen Schlüssel hervor und lauschte. Gebrüll war vorerst nicht zu hören. Im Gruppenraum saßen einige Leute beim Nachtmahl. Daniel Fehring hatte seinen Teller von sich geschoben und starrte in den tonlos laufenden Fernseher. «, fragte Horn. »Ich hab keinen Hunger«, antwortete Fehring. »Essen erleichtert den Entzug, das wissen Sie«, sagte Horn. « Fehring gähnte.

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