German 10

Das Kriegsgeschehen 1999: Daten und Tendenzen der Kriege und by Thomas Rabehl (auth.), Thomas Rabehl (eds.)

By Thomas Rabehl (auth.), Thomas Rabehl (eds.)

Dieses Buch informiert über alle Kriege und bewaffneten Konflikte, die 1999 geführt wurden. Es beschreibt die strukturellen Hintergründe, den historischen Verlauf sowie Jahresereignisse jedes Konfliktes und gibt einen zusammenfassenden Überblick über die Tendenzen und Entwicklungen des weltweiten Kriegsgeschehens im Jahre 1999. "Das Kriegsgeschehen 1999" ergänzt die bisherigen Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg, die über alle Kriege seit 1945 informieren und im deutschen Sprachraum zur meistverwendeten Grundlage einschlägiger Publikationen geworden sind.

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Die Auseinandersetzungen im indischen TripuraKonflikt überschritten anläßlich der Unterhauswahlen im Oktober 1999 erstmals die Kriegsschwelle. 000 Kämpfer sich vor allem aus der arbeitslosen Jugend rekrutieren, kämpfen bereits seit mehreren Jahren gegen eine Benachteiligung einheimischer Bevölkerungsteile, die im Zuge von Einwanderungsprozessen zur Minderheit geworden sind. Besondere Aktivitäten zeigte die "National Liberation Front of Tripura" (NLFT), die in den zurückliegenden Jahren mehrere hundert Menschen getötet und mehrere tausend entführt haben soll.

Während die Kampfhandlungen auf der zu Papua Neuguinea gehörenden pazifischen Insel Bougainville nach dem formellen Waffenstillstand vom April 1998 im Berichtsjahr nicht mehr fortgesetzt wurden, brachen im östlich von Papua Neuguinea gelegenen Inselstaat der Salomonen erstmals kriegerische Auseinandersetzungen aus. Dem Krieg zugrunde lagen Spannungen zwischen der Bevölkerung der Hauptinsel Guadalcanal und den Zuwanderern der zweitgrößten Insel der Salomonen, Malaita. Insbesondere die sogenannten "Isatambu Freedom Fighters" (lFF) führten Anschläge auf die Polizei sowie auf eingewanderte Malaitaner durch.

Nach amnesty international ist Folter ein weitverbreitetes Phänomen bei der nepalesischen Polizei; allein 1998 sollen 200 Personen in Polizeigewahrsam "umgekommen" sein. Der in dem Krieg bisher folgenschwerste Angriff der Rebellenbewegung erfolgte Ende Februar 2000 und forderte allein unter den nepalesischen Sicherheitskräften 15 Todesopfer. 000 Menschen zum Opfer gefallen sein. Der verlustreichste Krieg Asiens war auch in diesem Berichtsjahr wieder der Krieg in Sri Lanka. Zwar ist eine genaue Bezifferung der Todesopfer aufgrund eines mangelnden Zugangs zu den Kampfgebieten und einer fehlenden Verläßlichkeit sowohl von Regierungsangaben als auch der Angaben der Guerillaorganisation "Liberation Tigers of Tamil Eelam" (L TTE) weiter nicht möglich.

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