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Bevölkerungsentwicklung und Erwerbstätigkeit: Ein Beitrag by Peter Hecheltjen

By Peter Hecheltjen

Die vorliegende Publikation berichtet tiber die Entwicklung eines Bevolkerungs- und Erwerbstatigkeitsmodells+). Dieses Modell ist als Subsystem des von der Sozialpolitischen Forschergruppe an der Universitat Frankfurt projektierten "Sozialpolitischen Entscheidungs- und Indikatorensystems ftir die Bundesrepublik Deutschland" (SPES-Projekt) konzipiert und soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und aktuali siert werden. Nicht in allen Punkten entspricht der bisher realisierte Simulator den Anforderungen, die sich aus dem geplanten Entscheidungssystem ableiten lassen. Hierzu werden jedoch bereits in dieser Arbeit Entwicklungsmoglichkeiten auf gezeigt und die aus denkbaren Modellvariationen resultierenden Probleme diskutiert. Zu danken habe ich an dieser Stelle den librigen Mitgliedern der Sozialpolitischen Forschergruppe ftir ihre Kooperations bereitschaft sowie die materielle und ideelle unterstlitzung meiner Arbeiten. Mein Dank gilt insbesondere Professor H.-J. Krupp, von dem ich viele Anregungen zu dieser Arbeit erhalten habe und ohne dessen Beistand und Beispiel ich es nicht gewagt hatte, ein so umfangreiches und anspruchsvolles empirisches Forschungs vorhaben anzugehen. +) Die Arbeit wurde 1972 yom Fachbereich Wirtschaftswissen schaften der Johann Wolfgang Goethe-Universitat in Frankfurt als Dissertation angenommen. Vor der Drucklegung erfolgten einige Klirzungen bzw. Erganzungen im Textteil. Auf eine Wie dergabe des in den Dissertationsexemplaren enthaltenen um fangreichen Tabellenteils wird weitgehend verzichtet. Der Verfasser ist jedoch gerne bereit, diese Tabellen Interessen ten zuganglich zu machen. - 2 - Zu groBem Dank verpflichtet bin ich auch Professor H. Grohmann, mit dem ich die sich bei der Entwicklung des Bevolkerungs- und Erwerbstatigkeitsmodells ergebenden inhaltlichen Fragen e- gehend diskutieren konnte und des sen Ratschlage mir - bei von groBem Nutzen waren.

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________ --'I I I I I I J ,r---- -----,I Periodenschleife Modulares w 00 - 39 - fo1ge, in der man Individua1- und Gruppen-Simu1atoren in dem System anordnet, ist zwar grundsatz1ich be1iebig, doch dlirfte es zweckmaBig sein, die Modu1fo1ge so zu wahlen, daB der Rechenauf"'Tand nicht unnotig erhoht wird. Nahe1iegend ist es beispie1sweise, daB man a11e Individua1simu1ationen in einem Individual-Simulator zusammenfaBt, damit der Bestand an Einze1beobachtungen nicht mehrma1s in einer Periode abgearbeitet werden muB.

Moglich ware es auch, heide BMnder vorab zu mischen und das Ergebnisband dann zu klassifizieren. Da jedoch dieses Mischen ohnehin mit dem Einlesen des vollstandigen I1aushalts verbunden ist, erscheint es sinnvall,) unmittelbar daran den SimulationsprozeB fUr die Folgeperiode anzuschlieBen, was eine erhebliche Rechenzeitersparnis mit sich bringt. 'lwirken konnen, und die ihrerseits wieder abh~ngig sind von den Ergebnissen der Individual-Simulation in der Vorperiode. Diese Ergebnisse fallen namlich erst beim ZusammenfUhren der Haushalte an und sind damit in der Folgeperiode noch nicht in einem vorgeschalteten SimulationsprozeB verfUgbar.

2. Vergl. STAVENHAGEN, Geschichte der Wirtschaftstheorie, 4. Auflage, Gottingen 1969, S. 82. re die Welt bald Uberbevolkert. Dieser Tendenz wirke aber die Not und Armut entgegen, die durch das AnstoBen der Bevolkerungszahl an den Nahrungsspielraum entsteht. MALTHUS und GODWIN stimmen darin Uberein, daB die Geburtenrate eine biologische Konstante ist, die stets zu ihrem Maximalwert hinstrebt, und ihre Auseinandersetzung geht nur darum, ob und wie der Sterberate eine ausgleichende Funktion zukommt.

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