German 10

Betriebssoziologie by Armin Kretschmar

By Armin Kretschmar

A. Einführung Lernziel: In Betrieben treten zuweilen Spannungen auf, die das Betriebsklima be­ einflussen. used to be verstehen wir unter dem "Betriebsklima", durch welche Faktoren wird es bestimmt, ist eine Veränderung des Betriebsklimas vor­ hersehbar? Diese Fragen wollen wir in diesem Beitrag untersuchen, und Sie sollten später in der Lage sein, solche Fragen und Probleme in Ihrer betrieblichen Umwelt zu lösen. Den Betriebssoziologen interessiert im Rahmen seiner Betrachtung weniger die Tatsache, daß in einem Betrieb verschiedene Produktionsfaktoren zum Zwecke der Güter- und Leistungserstellung zusammenwirken, ihn interessiert vor allem, daß Menschen in einem Betrieb zusammenarbeiten müssen, um eine be­ stimmte Leistung hervorzubringen. Viele Sprichwörter und Redewendungen weisen uns immer wieder darauf hin, daß die Menschen verschieden sind, und wir müssen verstehen und tolerieren, daß der eine nicht so handelt oder sich nicht so verhält wie ein anderer. In wel­ chem Maße aber können solche Unterschiedlichkeiten im Betrieb berücksich­ tigt werden? Entstehen nicht immer da bevorzugt Spannungen, wo technische und/oder ökonomische Ziele mit humanen Wünschen in Konflikt geraten? Die Aufgabe des Betriebssoziologen ist es, alle diese Forderungen und Interessen abzuwägen und eine dem Unternehmensziel zweckdienliche Entscheidung zu treffen.

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Umweltorientiertes Produktions-Controlling

ZielgruppeWissenschaftler Führungskräfte

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In diesem Stadium lassen sich die Konflikte durchaus mit verhältnismäßig geringem Aufwand rational bewältigen. Danach ist in der Regel auch die Konfliktsituation beseitigt. 3. Die dritte Phase Zum endgültigen sozialen Konflikt kommt es dann, wenn in der zweiten Phase kein Versuch unternommen wurde, die Fronten zu durchbrechen, wenn also die soziale Beziehung zwischen den Fronten zum Erliegen kommt. Deutlich erkennbar ist diese Phase daran, daß - wenn überhaupt noch eine Kommunikation vorliegt - sie doch derart stark gestört ist, daß von den einzelnen Parteien nur noch Erklärungen abgegeben werden, aber kein Gespräch im Sinne eines Eingehens auf die Argumente der Gegenseite mehr stattfindet.

Ll. Soziale Vorurteile im Betrieb Der Betrieb in seiner Vielschichtigkeit bietet eine Unzahl von Ansatzpunkten für das Entstehen von Vorurteilen. Sicherlich kennt jeder betriebliche Praktiker solche Erscheinungen, wie unkritische Verallgemeinerungen und das Über-einenKamm-scheren bei der Einstufung von Personen. Zum Beispiel wird sehr häufig in unzulässiger Form von seiten der langjährigen Praktiker ungeprüft verallgemeinert, daß Vorschläge des jungen Akademikers theoretisch und somit unbrauchbar seien.

Ein falscher Untersuchungsablauf zieht zwangsläufig ungewünschte Ergebnisse nach sich; die Untersuchung erweist sich als Fehlinvestition. n. Die Untersuchungsmethoden Die Untersuchungsart bestimmt, welche betrieblichen Phänomene analysiert werden. Nun gilt es, Methoden aufzuzeigen, die möglichst zutreffend, exakt und kostensparend zu den gewünschten Informationen führen. 1. Qualitative Methoden Die häufigsten und auch bekanntesten Methoden sind Be 0 b ach tun gen und In t e r v i e w s. Diese Popularität entspringt nicht zuletzt dem Umstand, daß der Beobachter bzw.

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