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Möglichkeiten und Grenzen arbeitnehmerorientierter by Adalbert Schlag

By Adalbert Schlag

Zie1 des Berichts ist es, Einf1uB und Hand1ungsmog1ichkeiten er Beschaf tigten und ihrer Interessenvertreter bei technisch-organisatorischen Ver anderungen im Rahmen der P1anung, EinfUhrung und Anwendung neuer Techno10gien, insbesondere im Angeste11tenbereich zu ana1ysieren und aufzuzeigen. Einf1uB- und Hand1ungsmog1ichkeiten konnen nur ana1ysiert werden, wenn guy sich auch die gegenwartigen Grenzen - seien diese nun gesetz1icher, organisato rischer oder sonstiqer artwork - bewuBt acht. Qas Aufzeigen qeqenwartiger Gren zen soll jedoch nicht zu der in der Industriesozio10gie oft beschriebenen Konsequenz fUhren, daB ohne ein Aufheben dieser Grenzen keine Einf1uBmog- 1ichkeiten gegeben sind, wobei keine Aussagen gemacht werden, wie diese Grenzen zu verandern sind (Restriktionsana1yse). Ausgehend von bestehenden Mog1ichkeiten und Grenzen wird versucht, Perspektiven der Erweiterung bestehender Restriktionen (Mog1ichkeitsana lyse) aufzuzeigen. Die Untersuchung konzentriert sich auf Rationa1isierungsmaBnahmen durch die Anwendung neuer Techno10gien im Angeste11tenbereich. Diese beiden Ein grenzungen, nam1ich Schwerpunkt der Untersuchung im Angeste11tenbereich bei d r Anwendung neuer Techno1ogien muB insofern re1ativiert werden, da zum einen gerade durch die EinfUhrung neuer Techno10gien die Grenzen zwischen Angeste11ten- und Arbeitertatigkeiten immer f1ieBender werden. Zum anderen mUssen bei der examine von Einf1uBmog1ichkeiten, die schon im P1anungsprozeB genutzt werden sollen, verstarkt Mog1ichkeiten gefunden werden, auch auf die Herste11ung neuer Techno10gien Einf1uB zu nehmen. A1s Adressaten sind insbesondere die Herste11erfirmen neuer Techno10gien, die technische Inte11i genz in Herste11er- und Anwenderfirmen sowie die Beschaftigten, die neue Systeme herste11en und spater anwenden, angesprochen.

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Kunstrecht 1: Grundlagen des Kunstrechts by Peter M. Lynen

By Peter M. Lynen

Das Recht der Kunst und Kultur aller Sparten hat in den letzten Jahren an Umfang, Bedeutung und Vielfalt gewonnen. Dem entspricht die Zunahme kunstrechtlicher Publikationen. Es fehlte aber bislang eine umfassende Gesamtdarstellung, die in shape eines Lehrbuchs Wege durch das „Labyrinth des Kunstrechts“ aufzeigt und in konziser Beschreibung dem – auch nicht juristisch ausgebildeten – Leser hilft, diese selber gehen zu können. Im ersten Band dieses Lehrbuchs wird auf grundlegende Weichenstellungen eingegangen. Diese betreffen einerseits das Verständnis wesentlicher rechtlicher Kategorien, anderseits die Darstellung der „Doppelnatur“ von Kunst als Kulturgut und als Ware. Die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Praxis widmet sich beidem mit unterschiedlichen Systemen der kulturellen Förderung und des Handels mit Kulturgütern. Das Recht behandelt dementsprechend sowohl gewährleistende und garantierende als auch wirtschafts- und handelsbezogene Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgaben und Funktionen der öffentlichen Hand und diejenigen der Kulturwirtschaft werden in diesem Band aufgezeigt und gegenüber gestellt. Rechtliche Kunstdefinitionen, die Kunstfreiheit und die Handlungsformen im Kunstrecht werden erläutert.

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Sprachwissen und Sprachtheorien: Zur rechtlichen und by Roland Kischkel

By Roland Kischkel

Die Beschreibung des Gebrauchs und Verstehens von Sprache gehOrt zum Alltag sowohl des Rechts als auch der Politik. Politische Entscheidungen werden ebenso wie rechtliche Entscheidungen sprachlich vorbereitet, getroffen, begriindet und pdisentiert. Fiir die Bewaltigung jeder dieser sprachlichen Aufgaben spielt die Beschreibung des Gebrauchs und Ver stehens von Sprache eine bedeutende Rolle: Texte und A.uBerungen wer den interpretiert, Interpretationen von Texten und A.uBerungen werden begriindet, die sprachliche Prasentation von Entscheidungen wird im Hinblick auf weitere Entscheidungen geplant. Jede dieser Handlungen setzt die Beschreibung ihrer Geschichte voraus, ihrer Vor-und der auf sie folgenden Geschichte, deren Elemente (Akteure, Handlungen, Ereignisse) und die Beschreibung der zeitlichen und logischen Verkniipfungen der Elemente der Handlungsgeschichte. Eine strafrechtliche Entscheidungsnorm nimmt Bezug auf sach- und verfahrensrechtliche Normtexte und ihre Kommentierungen, auf Texte, in denen ein zu entscheidender Sachverhalt dem Gericht geschildert wird, und schlieBlich im Fall von A.uBerungsdelikten auch auf den sprachlichen Vollzug einer Straftat. Gerichtliche Entscheidungen prasentieren rur sie selbst relevante Sprachbeschreibungen und deren Begriindungen und reflektieren insofern einen vergangenen ArgumentationsprozeB. Zugleich k6nnen sie sich nicht als Endpunkt eines Entscheidungsprozesses begreifen, sondern stets nur als Zwischenstation: Recht und Unrecht werden (zu mindest in unserer Rechtskultur) immer nur bis aUf weiteres entschieden, Entscheidungen sind insofern selbst Argumente, auf die andere folgen werden.

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Controlling und automatisierte Datenverarbeitung by Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing., Dr. rer. pol. Péter Horváth

By Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing., Dr. rer. pol. Péter Horváth (auth.), Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing., Dr. rer. pol. Péter Horváth, Dipl.Wirtsch.-Ing., Dr. rer. pol. Herbert Kargl, Dipl.-Wirtsch.-Ing., Dr. rer. pol. Heiner Müller-Merbach (eds.)

1.1.1. Zum Begriff "Controlling" und "Controller" Die aus den united states übernommenen Begriffe "Controlling" als eine Aufgabe und Aktivität und "Controller" als Träger dieser Aufgabe und Aktivitäten erlauben nicht ohne weiteres richtige Schlüsse auf den Inhalt dieser Aufgabe und auf ihren Träger. Da die Schreibweise und der Wortklang von Controlling und Controller weitgehend mit dem deutschen Wort "Kontrolle" übereinstimmen, besteht häufig immer noch die Vorstellung, es deal with sich hier um die Aufgabe und Tätigkeit reinen Kontrollierens bzw. um einen reinen Kontrolleur oder Revisor. Der Begriff "Controlling" bzw. "Controller" wird auf das französische Wort 1 contreröle = Gegenrolle zurückgeführt (Vörös, 1960; Hoffmann, 1968); zum Teil wird er auch mit dem französischen compter = zählen in Verbindung ge­ bracht oder von dem englischen bzw. amerikanischen Wort to regulate = beherr­ schen, lenken, steuern abgeleitet (Agthe, 1969). Keine der Übersetzungen dieser Wortursprünge kennzeichnet die Aufgabe oder individual wirklich treffend. Unseren Ausführungen wollen wir deshalb als "freie übersetzung" eine Charakterisierung der Controlling-Funktion von Hoffmann (1970, S. eighty five) voran­ stellen: "Man kann das Controlling als die Unterstützung der Steuerung der Unter­ nehmung durch Informationen bezeichnen ... " 1.1.2. Die Entstehung von Controlling-Instanzen In den united states wurde auf Wunsch der Steuerzahler 1778 vom amerikanischen Kon­ greß eine Controlling-Instanz geschaffen, die das Gleichgewicht zwischen dem funds und der Verwendung der Staatseinnahmen kontrollieren sollte (Kröckel, 1965; Hoffmann, 1968).

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Das eigene Leben leben: Autobiographische Handlungskompetenz by Evelyn Timmermann

By Evelyn Timmermann

Das vorliegende Buch ist die uberarbeitete Fassung meiner Dissertation, die ich im Wintersemester 1994 an der Fakultat fur Padagogik der Universitat Bielefeld eingereicht habe und yom Graduiertenkolleg "Geschlechterverhalt nis und sozialer Wandel - Handlungsspielraume und Definitionsmacht von Frauen - der Universitaten Bielefeld, Bochum, Dortmund und Essen gef6r dert wurde. Ich danke Prof. Dr. Ursula Muller und Prof. Dr. Dieter Timmermann fur ihre engagierte Betreuung. Fur die kritische Reflexion danke ich den Profes sorinnen und Kollegiatinnen des Graduiertenkollegs sowie den Mitarbeiterin nen des Zentrums fUr Interdiszipliniire Frauenforschung der Universitat Bie lefeld. Dem DGB Landesbezirk der Abteilung Jugend, dem Hausteam der Ju gendbildungsstatte Hattingen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern danke ich fUr ihre Zusammenarbeit bei der Durchfiihrung der Bildungssemi nare. Mein Dank gilt auch meinen Freundinnen und Freunden sowie meinen Eltern, die mit geschiirften Geist und Blick korrigiert und mich unterstutzt haben. BielefeldlMiinchen im Miirz 1997 nine Einleitung "Nicht so wie unsere Eltern!" "BloB nicht nur Hausfrau und Mutter!" "Kinder ja, aber spater!" Solche und ahnliche Aussagen junger Frauen und demeanour entsprechen den Beobachtungen in den Sozialwissenschaften. Sie deuten den tiefen Wunsch vieler lugendlicher nach einem "kulturellen Wandel" (ZOLL u. a. 1989) oder einer "neuen artwork der Lebensfiihrung" (BEHRINGER u. a. 1989) an. Der be obachtbare Wandel sozialer Strukturen und Lebensformen resultiert aus Ver anderungen der Bedeutung des Berufslebens, der traditionellen Arbeitstei lung zwischen den Geschlechtern sowie aus den damit verbundenen Einstel lungen und Bediirfnissen. Viele TheoretikerInnen fiihren die Moglichkeit ei nes gesellschaftlichen Wandels auf einen ModernisierungsprozeB zuriick.

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Zur Zukunft der Mobilität: Eine multiperspektivische Analyse by Maria Heide Zierer

By Maria Heide Zierer

Mobilität ist aus dem gegenwärtigen Leben nicht wegzudenken. Mobilität bedeutet Unabhängigkeit und Individualität. Wer nicht mobil ist, bleibt in seinem Handlungsspielraum letztlich beschränkt, denn ohne Mobilität ist die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben heute nur schwer möglich. Doch genau sie ist im Wandel begriffen. In diesem Buch wird die Mobilitätsfrage am Beispiel des Verkehrs zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer multiperspektivischen examine unterzogen, um eindimensionale,
verkürzende und unzureichende Eingriffe in das Mobilitätsgeschehen zu vermeiden und stattdessen nachhaltige Zukunftsperspektiven einer modernen Mobilität zu skizzieren.

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