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Außenwirtschaft: Theorie, Empirie und Politik der by Günter S. Heiduk

By Günter S. Heiduk

In der Außenwirtschaftstheorie werden Länder als Grundlage zur Unterscheidung von Binnen- und Außenwirtschaft gewählt und die Bedingungen, Ursachen und Wirkungen ihrer Austauschbeziehungen im realen und monetären Sektor untersucht. Den methodischen Rahmen bildet die traditionelle Mikro- und Makroökonomik. Raum, Zeit und heterogene Akteure sind damit weitestgehend ausgeblendet. Auf Länderdaten beruhende empirische assessments sind häufig widersprüchlich. In dem vorliegenden Buch werden die Außen- und die Binnenwirtschaft als Wirtschaftsregionen aufgefasst, die in die Ebenen Ressourcenausstattung, Kultur/Gesellschaft, Technologie, Territorium/Staat/Politik, Unternehmen strukturiert werden. Es wird gefragt, inwieweit die jeweilige Ebene die artwork, den Umfang und die Wirkungen der Austauschbeziehungen beeinflusst. Um diese Erweiterung des Blickwinkels zu ermöglichen, wird bewusst auf einen geschlossenen theoretischen Rahmen verzichtet.

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Kulturelle) wie auch Entwicklungsaspekte. Erst in jüngerer Zeit haben Ökonomen begonnen, sich mit den Einflüssen unterschiedlicher nichtökonomischer Bedingungen auf das ökonomische Handeln zu beschäftigen. Die 21 Entdeckung von Netzwerken, die räumlich getrennte Märkte überlagern und gleichzeitig verbinden, weist in diese Richtung (Rauch u. Trindade 2002). Wird diese eher an dem historischen Hintergrund orientierte Betrachtung von ökonomischen Ansätzen, bei denen ein Raumbezug zu erwarten oder in einer gewissen Weise auch vorhanden ist, systematisiert, so lassen sich drei eindeutig klassifizierbare theoretische Richtungen sowie ein Sammelbecken von nicht klar zuordenbaren Ansätzen erkennen: - Der „Raumökonom" wird sich in erster Linie für die Strukturierung von Wirtschaftsräumen unter Aspekten von Raumüberwindungskosten interessieren.

Unveränderte Aufl, 1. Aufl 1943 Fischer, Stuttgart Marshall A (1890) Principles of Economics. Macmillan, Macmillan Müller-Armack A (1959) Religion und Wirtschaft. W. Kohlhammer, Stuttgart Myrdal G (1957) Economic Threory and Underdeveloped Regions. Gerald Duckworth, London Porter M (1996) Competitive advantage, agglomerations economies and regional policy. International Regional Science Review 19 : 85-90 25 Prebisch R (1961) Economic Development, Planning and Intemational Cooperation. Economic Commission for Latin America, United Nations, Santiago de Chile Quah D (1994) Empirics for Economic Growth and Convergence.

Konkret ergeben sich die Wohlfahrtssteigerungen aus zwei Teileffekten (vgl. Abb. 7): - den "Gewinnen" aufgrund der Anpassungsvorgänge auf der Konsumseite (Gains front Exchange) - den "Gewinnen" aufgrund der Anpassungsvorgänge auf der Produktionsseite {Gains from Specialization). Der erste Effekt ergibt sich aus der Möglichkeit, durch Handel zu den am Weltmarkt herrschenden Preisen Güter zu erwerben bzw. abzusetzen. Die Konsumenten erreichen ein höheres Konsumniveau (I (A) > I(A)) und mit dem veränderten Preisverhältnis ist eine andere Konsumstruktur verbunden.

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