German 12

Asymmetrische frühkindliche Kopfgelenksbeweglichkeit: by Dr. sc. med. Joachim Buchmann, Dr. sc. med. Barbara Bülow

By Dr. sc. med. Joachim Buchmann, Dr. sc. med. Barbara Bülow (auth.)

Frühkindliche funktionelle Seitneigeasymmetrie in der oberen Halswirbelsäule ist altersspezifischer Ausdruck menschlicher Lateralität und Hintergrund für die Entwicklung funktioneller und morphologischer Asymmetrien in anderen Regionen des Haltungs- und Bewegungssystems. Das Buch ist die erste Longitudinalstudie über ausgewählte Asymmetrien des Haltungs- und Bewegungssystems von der Geburt bis zum 18. Lebensmonat. Sie bietet statistisch gesicherte Vergleichswerte, um Normalbefunde von pathologischen Entwicklungen abgrenzen zu können. Deren Kenntnis ist Voraussetzung für eine prophylaktische Entwicklungsbetreuung von Säuglingen und Kleinkindern. Das Buch vermittelt dem Kinderarzt und Orthopäden umfassende, statistisch gesicherte Angaben über die Problematik von Symmetrie und Asymmetrie an wesentlichen Teilen des frühkindlichen Halte- und Bewegungssystems.

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1959) fast ebenso wie mit dem Begriff des ,moulded babysyndrom' (Lloyd-Roberts u. Pilcher 1965), obwohl James (1970) einen Zusammenhang zwischen Gewohnheitshaltung eines Säuglings und Skolioseentwicklung ablehnt. Die dritte Gruppe umfaßt Skoliosen, die als echte progrediente idiopathische infantile Formen gelten müssen. Ihre Progredienz verläuft, individuell unterschiedlich, mehr oder weniger stark ausgeprägt, weswegen Mau u. Gabe (1981) maligne von benignen Verlaufsformen trennen. Der Vollständigkeit halber seien die von Mau u.

1968; Bernbeck u. Sinios 1975; Hassler u. Bühler 1978; Flehmig 1983). Sind sie es zu dieser Zeit nicht, gelten sie als Zeichen rur das Vorliegen einer "zentralen Koordinationsstörung" (Vojta 1984), Ausgangssituation rur eine motorische Entwicklungsstörung beispielsweise vom Typ der spastischen Zerebralparese (Bernbeck u. Sinios 1975; Bobath u. Bobath 1977). Unter den Bedingungen dieser Erkrankung bleiben tonische Nackenreflexe überlange bestehen und beherrschen das motorische Ausdrucksvermögen der betroffenen Kinder für eine lange Zeit oder dauernd.

Er fand die anatomische Gesäßfalte gebildet von einem Faszienband, welches vom Kreuzbein aus quer über den unteren Teil des M. glutaeus maximus zieht. Die sichtbare Gesäßfalte entspricht dem medialen Anteil der anatomischen Glutealfalte. Romich (1928) sah die Faltenhöhe in Abhängigkeit von der Beinlänge und von der Hüftgelenksstellung in der Duktionsebene. Am aufrecht stehenden Kind und am Erwachsenen stellte er Faltensymmetrie nur im Ausnahmefall fest. Für Schneider (1960) liegt die Ursache asymmetrischer Glutealfalten in seitenunterschiedlicher Ursprungs-Ansatzbeziehung der Glutealmuskulatur.

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