German 12

Arrhythmiebehandlung und Hämodynamik by Prof. Dr. B. Lüderitz (auth.), Professor Dr. med. Berndt

By Prof. Dr. B. Lüderitz (auth.), Professor Dr. med. Berndt Lüderitz (eds.)

Die medikament|se Arrhythmiebehandlung wird heute kritischer gesehen. Proarrhythmische Wirkungen und unfavourable Inotropie der Antiarrhythmika werden- nicht zuletzt als Folge der US-amerikanischen CAST-Studie - zunehmend beachtet. In dem vorliegenden Berichtsband werden vorrangig die Indikationen zur Arrhythmiebehandlung sowie die H{modynamik supraventri- kul{rer und ventrikul{rer Tachyarrhythmien wie auch die bradykarder Rhythmusst|rungen dargestellt. Eine kritische Betrachtung }ber Fehler und Risiken der Arrhythmiebehandlung rundet die Diskussion ab. Das Buch richtet sich an alle {rztlichen Kolleginnen und Kollegen, die mit der Arrhythmie- behandlung in Klinik und Praxis zu tun haben.

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Konnten in der Folge zeigen, daB genetisch determinierte Unterschiede im Metabolismus der Substanz fUr diese Variabilitat verantwortlich sind [31]. Der Metabolismus des NPAB wird durch den Spartein/Debrisoquin-Polymorphismus kontrolliert. Hinsichtlich Halbwertszeit und Clearance beobachtet man erhebliche Unterschiede zwischen Metabolisierern und defizienten Metabolisierern. Aufgrund des mehr als 10fachen Unterschieds in der Clearance ist davon auszugehen, daB die Dosis in Abhangigkeit yom Metabolisiererphanotyp urn mindestens den Faktor 10 variiert werden muB, urn vergleichbare Plasmakonzentrationen zu erzielen.

Patienten, die defiziente Metabolisierer sind, erreichen nach Gabe von lmal20 mg/Tag Steady-state-Plasmakonzentrationen von ca. 200 ng/ml. Bei Metabolisierern ist eine Dosis von 200-300 mg/Tag erforderlich, urn Pharmakokinetik und Pharmakogenetik der Antiarrhythmika 31 vergleichbare Plamakonzentrationen zu erzielen. Von erheblicher Bedeutung ist der Metabolisiererphiinotyp bei Patienten mit eingeschdinkter Nierenfunktion. Da defiziente Metabolisierer mit eingeschriinkter Nierenfunktion im Vergleich zu nierengesunden Patienten des Phiinotyps Metabolisierer nur 3 % der Clearance aufweisen, werden nach tiiglicher Gabe von 20 mg Steadystate-Plasmakonzentrationen von ca.

Eine Erhahung der Dosis fUhrt zu einem iiberproportionalen Anstieg der Plasmakonzentrationen. Klinische Konsequenzen des polymorphen Stoffwechsels von Propafenon Da die antiarrhythmische Wirkung von Propafenon sowohl auf der Ausgangssubstanz als auch auf dem vom Polymorphismus betroffenen Metaboliten 5-Hydroxypropafenon beruht, ist zu erwarten, daB das Fehlen dieses aktiven Metaboliten beim PM-Phaootyp durch eine hahere Konzentration der Ausgangssubstanz ausgeglichen werden kann. Unterschiede hinsichtlich der antiarrhythmischen Wirksamkeit sind daher auf der Basis der In-vitroVersuche nicht zu erwarten.

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